Mehr als nur Kochen mit Show-Effekten

Unter Verwendung von flüssigem Stickstoff, pflanzlichen Texturgebern werden gewöhnliche Lebensmittel zu gesunden und leckeren Kunstobjekten.

Das Auge isst in diesem Falle mit (anders als bei unserem Blind Dinner oder Dinner in the dark, wo Sie im stockdunklen speisen). Öfters hört man das Vorurteil, dass sich die molekulare Küche hingegen nur den Augen widmet. Allerdings stimmt das nicht, denn nicht nur die Optik molekularer Gaumenfreude ist bemerkenswert.

Abgesehen davon, ist die molekulare Küche auch sehr effektvoll. Schaut auch toll aus, wenn mit flüssigem Stickstoff ein komplett neuartiges Gericht zubereitet wird.

In der Molekuar-Küche steht im Gegensatz dazu zur „normalen Küche“ ein ganz anderer Aspekt. Nämlich die Nutzung von biochemischen und physikalisch-chemischen Reaktionen und Prozessen bei der Zubereitung von Speisen und Getränken.
Stattdessen werden mit Hilfe dieser molekularen Kochtechniken natürliche Aromen und Strukturen des Produktes beim Garen besser erhalten. Überdies wird den Produkten eine neue äußere Form bzw. Konsistenz verliehen.

Die bekanntesten Molekularköche sind wohl zum Beispiel Ferran Adriá, außerdem Heston Blumenthal, sowie Heiko Antoniewicz, genauso Klaus Dahlbeck….

Sehr beliebt in der molekularen Küche ist im Folgenden die

Sferication

Sphären„, das sind kleine Kugeln. Welche, wenn sie klein gehalten sind, an Kaviar erinnern – wobei diese eine feste Außenhaut haben. Außerdem in der Mitte noch flüssig sind. Ungeachtet davon ist keine Zauberei, infolge handelt es sich hier um die molekulare Wirkung von Texturgebern wie Calciumlactat und Alginat. Wie wär es mit einem Melonenkaviar?

Gelification

Gelatine und Agar galten lange als die einzigen verlässlichen Gelbildner. Mittlerweile haben sich die Zeiten geändert, inzwischen lassen sich auch warme und deutlich säurehaltige Gels problemlos herstellen.

Emulsification

Jeder kennt das, wenn Wasser und Fett oder Öl aufeinander treffen. Es kommt keine Verbindung zusammen. Hier benötigt man „Vermittler„. Das heißt, dass Sojalecithin und Glycerin (bitte nicht verwechseln mit Nitroglycerin lol) benötigt wird. Mit welcher man damit eine Verbindung herstellt.

Cryocooking

Damit meint man, die Zubereitung der Speisen mit flüssigem Stickstoff. Schon mal was von einem Olivenölgrieß gehört?

Fumekation

Das heißt, dass man hier darunter den Einsatz diverser Räuchermöglichkeiten versteht.

Rotationsverdampfer

Damit läßt sich zB der Duft der Kiefer, Buche etc. einfangen, im Folgenden lässt sich zum Beispiel Kirschensaft einfangen. Wobei dieser zu einer intensiven, aber aromatischen Paste eindampft.

Dies ist ein beispielsweise Auszug, welche die molekulare Küche zu bieten hat.

Wir haben Ihnen die molekulare Küche schmackhaft gemacht?

Gerne würden wir Sie bei einem Dinner der molekularen Art begrüßen. Nähere Informationen zu den Menüs und den Terminen finden Sie auf jeweiligen Registerkarten.